Die E 21.5 der Deutschen Reichsbahn 


Die E 21.51 gehörte ebenfalls zu den 1925 bestellten Versuchslokomotiven mit Einzelachsantrieb. Gebaut wurde sie bei LHW (Linke-Hofmann/Breslau) und BEW (Berliner Elektrizitätswerke). Im Gegensatz zu den Loks E.21.01 und 02 hatte sie einen symmetrischen Kastenaufbau erhalten. Die ursprüngliche Antriebsart mit je zwei Doppelmotoren, die auf eine Treibachse wirkten verursachte größere Störungen, sodass dieses Konzept noch vor der Inbetriebnahme bei LHW zufriedenstellend geändert wurde. Diese Antriebsform wurde nicht weitergebaut, da sich der Kleinow-Federtopfantrieb mittlerweile bewährt hatte. Auch diese Lokomotive besaß, wie die anderen E 21, eine Bisselachse. Die Lokomotive erreichte eine für die damalige Zeit enorme Leistung von 3500 kW. Ihr Einsatzgebiet war Schleßien und sie wurde ebenfalls kurz vor Kriegsende in den Raum Halle/Leipzig gebracht. Da sie im Krieg beschädigt wurde, verzichtete man auf ihre Aufarbeitung. Allerdings wurde sie erst 1959 offiziell ausgemustert und ihre Verschrottung erfolgte sogar erst 1968.



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